Pelletofen Test-Übersicht, Vergleich und Kaufberatung 2018/2019

Es gibt wahrlich kein besseres Gefühl, als im nasskalten Winter in Deutschland mit der Familie vor dem eigenen Kamin zu sitzen und dem Holz beim Abbrennen zuzusehen. Problematische Umweltbelastungen und schwindende Ressourcen fordern jedoch ein Umdenken und bringen immer wieder neue Energiekonzepte hervor. Darunter ist auch der Pelletofen. Dieser ermöglicht es, mit den Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen, ohne negativen Einfluss auf das Wohlfühlfeeling zu nehmen.

Dabei ermöglicht er eine wunderschöne Raumatmosphäre und trägt dazu bei, den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten. Besonders während der kalten Jahreszeit hat das Heizen mit Holz bzw. Holzpellets viele Vorteile. Nicht nur wird die warme und heimische Gemütlichkeit durch die lodernden Flammen im ganzen Raum verteilt, sondern durch Erweiterungssysteme auch in den angrenzenden Räumen. Natürlich ohne, dass die Umwelt zu sehr belastet wird.

Doch dann ist die Entscheidung zu fällen, welcher Ofen der Richtige ist und worauf beim Kauf zu achten ist. Der Pelletofen ist schon einmal die richtige Wahl, da diese Öfen sehr komfortabel zu bedienen sind und auf Benutzerfreundlichkeit Wert legen. Doch auch hier ist Acht zu geben. Die Spreu trennt sich nämlich vom Weizen, was Verarbeitungsqualität, Sicherheit und Abgaswerte angeht. Auf welche weiteren Punkte geachtet werden muss, wird in diesem Ratgeber näher erläutert.

Die aktuellen top 10 Bestseller für Pelletöfen im Vergleich:

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  • Maße (B x T x H): 42,6 x 48,7 x 77 cm, Gewicht: 45 kg.
  • Es können Spuren von Pellets durch Zündtests vorhanden sein.
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  • Aus lackiertem Stahl
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Letzte Aktualisierung am 18.11.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Was ist ein Pelletofen?

Mit einem Pelletofen sind warme Stunden garantiert und immer mehr Menschen versuchen Alternativen zur Gas- oder Ölheizung zu finden. Sie möchten entweder nur Geld sparen und entscheiden sich daher für den Naturbrennstoff Holz oder legen Wert darauf die Umwelt zu schonen. Ein Kaminofen kann beide Vorteile miteinander in einem Gerät vereinen. Er schont nicht nur den Geldbeutel, sondern die Umwelt im gleichen Maße.

Doch die bessere Alternative ist ein Pelletofen. Er kombiniert die Vorteile eines herkömmlichen Ofens mit der Benutzerfreundlichkeit der Pelletöfen. Deswegen setzt er sich auch zunehmend nicht nur in Privatwohnungen sondern auch in öffentlichen Einrichtungen wie Gewerbebetrieben oder Kirchen durch.

Ein Holzpelletofen stellt somit die sicherere und kostengünstigere Alternative zu einem Kamin dar. In der direkten Anschaffung ist er zunächst einmal teurer. Jedoch gibt es staatliche Förderungsmaßnahmen die man zur Hilfe ziehen kann und der Preis von Pellets ist geringer als das teure Kaminholz zu kaufen.

Zur Wärmeerzeugung werden Holzpellets verwendet. Diese werden einfach regelmäßig in den Vorratsbehälter der Pelletöfen gefüllt um für Nachschub zu sorgen. Anschließend werden die Pellets dann automatisch in den Brennraum befördert. Im Brennraum verbrennen die Pellets sehr gleichmäßig, da sie alle eine ähnliche Dichte und Größe aufweisen. Durch Umluftgitter kann eine gleichmäßige Wärmeausstrahlung des Raumes gewährleistet werden. Zur Sicherheit wird die Zündung meistens durch ein elektrisches Zündsystem vorgenommen. So entfallen die größten Risiken bei der Entzündung des Holzes. Durch eine spezielle Regelungselektronik kann der Pelletofen gleichermaßen komfortabel wie eine herkömmliche Heizungsanlage genutzt werden.

Vorteilhaft ist, dass einige Pelletöfen die Möglichkeit bieten, an das bereits vorhandene Heizungssystem mittels Kupferrohren angeschlossen zu werden. Der Anschluss gestaltet sich oftmals einfach und spart im Nachhinein viel Geld beim Heizen.

Somit ist der Pelletofen eine erstklassige Ergänzung zur Zentralheizung. Er kann in größeren Räumen aufgestellt werden, um eine angenehme Wärme auszustrahlen und für eine gute Atmosphäre zu sorgen. Nichtsdestotrotz muss auch der Pelletofen vom Schornsteinfeger genehmigt werden. Wenn er dann einmal genehmigt worden ist, erleichtert er das Leben in den ungemütlichen Wintermonaten ungemein.

Pelletofen Test Bild

Wie funktioniert ein Pelletofen?

In den Vorratsspeicher des Pelletofens werden die Pellets für einen Tag eingefüllt. Automatisch werden diese nun mittels einer Förderschnecke in den Brennraum befördert. Der Brennvorgang findet sehr homogen und langsam statt, da die Pellets gleichmäßig groß sind. Nicht so wie Holzscheite. Außerdem haben Pellets eine sehr hohe Dichte auf Grund ihrer Herstellungsweise. Sie werden nämlich unter hohem Druck aus bspw. Sägespänen oder Verschnittholz gepresst.

Dadurch kommt es zu der lang anhaltenden Verbrennung. So kann ein durchschnittlich großer Pelletofen einen Raum für bis zu neunzig Stunden beheizen, ohne dass dieser nachbefüllt werden muss. Des Weiterem besitzt ein Pelletofen ein Umluftgitter, durch das die heiße Luft in den Raum befördert wird, um ihn zu erwärmen. Der Vorgang geschieht nicht so rapide wie bei normalen Kaminöfen, ist jedoch dafür anhaltender. Außerdem geschieht die Verbrennung schadstoffarm, was diese Öfen sehr attraktiv für Niedrigenergie- oder Passivhäuser macht.

Die Zündung der Pellets wird durch ein automatisches Zündsystem durchgeführt. Somit entfällt die lästige Arbeit des richtigen Aufstapelns der Holzscheite. Auch die Unfallgefahr wird durch die Steuerungselektronik minimiert, da am offenen Feuer nicht mehr hantiert werden muss. Ein Nachlegen der Holzscheite bzw. der Holzpellets entfällt durch den Automatismus.

Der Pelletofen selber ist von der Pelletheizung klar abzugrenzen. Diese befindet sich im Keller oder auf dem Dachboden und ersetzt die gesamte Zentralheizung, da sie die Beheizung des Hauses übernimmt. Wenn es sich um einen wasserführenden Ofen handelt, nutzt der Pelletofen einen Teil der entstandenen Energie um das Wasser im Haus zu erwärmen und damit auch die verbleibenden anderen Räume. Alle Varianten eines Pelletofens scheinen in der Anschaffung zuerst teuer, sparen jedoch im Nachhinein bares Geld. Daher lohnt es sich auch in einen Ofen mit Wasserführung zu investieren.

Welche Arten von Pelletöfen gibt es?

Ob wasserführende Pelletöfen, Pelletöfen mit Wassertaschen oder raumluftunabhängige Pelletöfen. Beim Heizen mit Holzpellets ist die Auswahl der Öfen relativ groß. Daher werden nun die wichtigsten Unterschiede erklärt. Man unterteilt in die folgenden drei Hauptkategorien:

  • Wasserführender Pelletofen
  • Raumluftabhängiger Pelletofen
  • Pelletofen mit Wassertasche
  • Pelletofen ohne Strom

Der wasserführende Pelletofen

Diese Öfen erwärmen nicht nur die Umgebung, sondern auch Wasser, welches zusätzlich in die Heizungsanlage eingespeist werden kann. Somit kann man die Heizungskosten stark minimieren. Die Heizöfen sind in der Anschaffung deutlich teurer und in der anschließenden Installation komplexer. Jedoch ist es eine Überlegung wert, in einen dieser wasserführenden Heizöfen zu investieren.

Der Raumluftabhängige Pelletofen

Die Mehrzahl der Pelletöfen ist raumluftabhängig. Das heißt, dass sie die Luft, die zum Verbrennen benötigt wird, aus der Umgebung entnehmen und durch Regler bzw. Zuluftschlitze wird bestimmt, wie viel Luft zur Verbrennung in den Brennraum kommt. Raumluftunabhängige Pelletöfen hingegen, werden durch ein spezielles Zuluftsystem, welches in den Schornstein integriert wird mit frischem Sauerstoff versorgt.

Der Pelletofen mit Wassertasche

Ähnlich wie der wasserführende Pelletofen kann auch der Pelletofen mit Wassertasche Wasser erwärmen und so zur Reduzierung der Heizkosten seinen Beitrag leisten. Der Unterschied ist, dass das Wasser direkt in der Wassertasche erheizt wird und anschließend in das Heizungssystem wieder eingespeist wird.

Der Pelletofen ohne Strom

Wie bereits mehrfach gesagt, wird bei dem meisten Pelletöfen der Brennstoff durch ein elektronisches Zündsystem entzündet. Vorteile sind unter anderem, dass die Risiken die bei der manuellen Entzündung entstehen, nicht mehr vorhanden sind. Es gibt jedoch auch ein paar Nachteile und genau dort setzt der stromlose Pelletofen an. Bei Stromausfall kann der stromlose Pelletofen dennoch betrieben werden oder dort wo es keinen Strom gibt, etwa in weit entlegenen Berghütten oder Seehäuschen. Zudem ist der stromlose Pelletofen etwas leiser im Betrieb, da der automatische Zuführmechanismus ohne Motor etc. funktioniert.

Stromloser oder strombetriebener Pelletofen?

Was ist ein wasserführender Pelletofen? Wo liegen die Vor- und Nachteile?

Ein wasserführender Pelletofen kann zu Warmwasseraufbereitung genutzt werden. Dabei wird der Ofen direkt an das Warmwassernetz im Haus angeschlossen und kann so die vorhandene Zentralheizung unterstützen. Das ganze geschieht durch Kupferleitungen, an die der Ofen einfach angeschlossen wird. Die Installation des Ofens kann etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen als die eine normalen.

Man spart im Nachhinein jedoch Heizkosten. Außerdem kann mit einem guten Pelletofen der gleiche Wirkungsgrad wir mit einer Gas- Ölheizung erzielt werden. Wasserführende Pelletöfen sind auch etwas teurer als handelsübliche Palletöfen, jedoch sollte man über die Investition nachdenken. Jedoch gibt es auch bei wasserführenden Pelletöfen Vor- und Nachteile.

Vorteile

  • Wird vom Umwelt Bundesamt auf Grund der niedrigen Abgaswerte gefördert
  • C02 arme Verbrennung und damit umweltfreundliches Heizen
  • einfaches Handling und Benutzerfreundlichkeit

Nachteile

  • meist teure Anschaffung
  • Installation gestaltet sich auf Grund des Anschlusses an das Heizsystem als komplizierter
  • Abnahme durch Schornsteinfeger

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Was sollte beim Kauf eines Pelletofens beachtet werden?

Wer sich einen Pelletofen kaufen möchte, sollte zuvor einige gesetzliche Richtlinien mit seinem Schornsteinfeger durchsprechen, damit der Kauf nicht zu einem Debakel wird. Außerdem spielt sicherlich der Preis eine Rolle, aber auch das Design, die Bauart und die Funktionsweise. Soll der Ofen mehrere Zimmer oder doch nur eins Heizen. Eventuell wird sogar geplant die Zentralheizung zu unterstützen oder zu ersetzen. Dazu wird natürlich ein Pelletofen mit Wasserführung benötigt.

In Kombination mit einer Solaranlage ist dies eine sehr umweltfreundliche Art u. Weise sein Wasser zu erwärmen. Um die Auswahl einzugrenzen, sollte man sich klar vor Augen führen was der Einsatzzweck des zukünftigen Pelletofens ist. Hier nun ein paar Anhaltspunkte, worauf beim Kauf geachtet werden sollte:

Brenndauer

Die Brenndauer hängt von Größe und Leistung des Pelletofens ab. Die maximal erreichbare Dauer wird vom Hersteller angegeben und liegt zwischen mehreren Tagen bis Wochen. Außerdem gilt die Faustregel: Je größer der Ofen, desto länger brennt er. Durchschnittlich verbrennt ein Pellofen mit einer Heizleistung von 6 kW 1 bis 2 Kg Holzpellets pro Stunde.

Betriebsart

Die Betriebsarten werden grundlegend in drei Hauptkategorien unterteilt. Somit gibt es raumluftabhängige Pelletöfen, die ihre Luft zur Verbrennung aus dem Innenraum beziehen. Dem gegenüber stehen die raumluftunabhängigen Öfen, die über Zuluftschächte im Schornstein mit Frischluft zur Verbrennung versorgt werden.

Wichtig ist das, da die vorhandenen Gegebenheiten meistens entscheiden, welche Betriebsart sinnvoller ist. Altbauten sind bspw. nicht so luftdicht wie Neubauten. Hier sind die Räume eher undicht und Frischluft kann von außen immer zur Verbrennung nachdringen. In Neubauten ist das nicht möglich, da die Häuser auf Grund von Energiewerten so weit optimiert sind, dass sie quasi luftdicht sind und eine externe Sauerstoffversorgung notwendig ist.

Leistung

Hier gilt: viel hilft nicht immer viel. Im Gegenteil. Oftmals macht es gar keinen Sinn einen Pelletofen mit hoher Heizleistung zu kaufen. Auch der Wirkungsgrad und die Heizdauer haben einen großen Einfluss auf die Raumatmosphäre. Da steht die Leistung an letzterer Stelle. Wenn der Raum nicht allzu groß ist und ein völlig überdimensionierter Pelletofen installiert wird, dann können unangenehme Folgen auftreten.

Das Resultat ist, dass die Raumluft überhitzt und die Fenster geöffnet werden müssen, um eine erträgliche Raumtemperatur zu erreichen. Das wiederum sorgt dafür, dass schnell die Heizernergie abgebaut wird und so auch mehr Brennmaterial verbraucht wird. Man erzielt quasi genau das Gegenteil von dem, was erwünscht war. Demnach sollte die Dimensionierung des Ofens vorher genau auf die Raumgröße bzw. das Heizsystem abgestimmt werden. Besonders wichtig ist das, wenn das eigene Haus wärmegedämmt ist und die Fenster gut abgedichtet sind.

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis von Nutzenergie zu zugeführter Energie. Somit möchte man idealerweise einen Pelletofen mit möglichst hohem Wirkungrad, um nachher die Materialkosten zu sparen. Bei herkömmlichen guten Kaminen erreicht man einen Wirkungsgrad von bis zu 70%.

Pelletöfen sind jedoch schon mit einer großen Zentralheizung vergleichbar. Auf Grund der deutlich langsameren und homogeneren Verbrennung sind bei guten Pelletöfen bis zu 90 % Wirkungsgrad drin. Hier versteckt eine große Kosteneinsparung. Somit sollte viel Wert auf einen möglichst hohen Wirkungsgrad gelegt werden.

Kosten für Pelletofen berechnen – Vergleich mit Kaminöfen:

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Was sind die Vor- und Nachteile eines Pelletofens?

Trotz allem positivem Anschein nach, sollten alle Seiten eines Pelletofens beleuchtet werden. Daher werden nun sowohl Vor- als auch Nachteile eines Pelletofens aufgelistet.

Vorteile

  • Die Verbrennung geschieht homogener als in einem normalen Kamin. Das führt auch zu einer gleichmäßigeren Wärmeabgabe
  • Pellets sind weit verbreitet und in fast jedem Baumarkt zu kaufen. Außerdem ist der Umgang mit ihnen handlich.
  • Das Bundesinstitut für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert den Einbau von Pelletöfen.
  • Mit einem Wasserführenden Pelletofen lassen sich die Heizkosten minimieren und Geld sparen.
  • Die Bedienung eines Pelletofens ist auf Grund der Regelungselektronik einfacher als die eines Kamins

Nachteile

  • Einbau kann schwierig werden. Insbesondere in engen Ecken oder bei einem wasserführenden Pelletofen
  • Abnahme durch einen Schornsteinfeger ist dringend notwendig. Jedoch ist das bei einem Kamin auch erforderlich.
  • Der Pelletofen kann ausschließlich mit Pellets betrieben werden.

Wo liegen die Vor- und Nachteile, wenn man einen Pelletofen online kauft?

Gegenüber dem konventionellen Fachhanel hat man heutzutage die Möglichkeit einen Pelletofen im Internet zu bestellen. Hier ist er oftmals nicht nur günstiger in der Anschaffung, sondern man spart auch Geld bei der Anlieferung des Ofens. Die Händler in Onlineshops sind oftmals flexibler im Hinblick auf Preisnachlässe.

Die Beschreibung des Pelletofens ist umfangreich ausgestaltet und beeinhaltet alle notwendigen Infos (Maße, Wirkungsgrad, Abgaswerte, Leistung, Betriebsart etc.) die zur Bestellung wichtig sind. Der Einbau kann entweder selber nach der Anleitung durch einen begabten Heimwerker vorgenommen werden oder durch einen Fachmann. Schlussendlich muss ein Schornsteinfeger den Pelletofen abnehmen.