Heizkörperthermostate mit WLAN Test-Überblick, Erfahrungen, Testsieger, Vergleich und Kaufberatung 2021/2022

Siri, Alexa oder der Google-Sprachassistent sind mobile Sprachassistenten, die über simple Kommandos jegliche Aktionen im Haushalt oder am Smartphone ausführen können. Das Wetter ansagen, die Glühbirnen im Haus ein- und ausschalten oder Streaming-Dienste starten. Der moderne Haushalt ist smart, spart unnötige Energiekosten und automatisiert Prozesse. So auch Heizkörperthermostate mit WLAN, die die Heizkosten senken und per Fernschaltung die Heizkörper starten.

WLAN Heizkoerperthermostat Test

WLAN-Heizkörperthermostat Test und Vergleich

Hier finden Sie:
  • Eine ausführliche Kaufberatung für aktuelle Heizkörperthermostate mit WLAN
  • Eine Zusammenfassung von unabhängigen Heizkörperthermostat mit WLAN  Tests und Erfahrungen von angesehenen Testmagazinen wie Stiftung Warentest oder Ökotest mit den jeweiligen Testsiegern
  • Einen Vergleich der unserer Meinung nach aktuell besten Heizkörperthermostate mit WLAN von beliebten Marken wie Meross Smart, Telekom, Innogy, Hellweg usw. auf dem Markt
  • Aktuelle Preise und Preisvergleiche für Heizkörperthermostate mit WLAN sowie Tipps, um ein Heizkörperthermostate mit WLAN günstig online zu kaufen

Die aktuellen top 5 Bestseller für Heizkörperthermostate mit WLAN im Vergleich:

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Letzte Aktualisierung am 19.05.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Heizkörperthermostate mit WLAN im Test

Was ist ein Heizkörperthermostat mit WLAN?

Ein Heizkörperthermostat mit WLAN oder auch smartes Thermostat genannt, stellt ein Thermostat dar, das auf herkömmliche Weise an den Heizkörper angeschlossen, aber mit Wi-Fi/WLAN ausgestattet ist. Es ist die Weiterentwicklung des digitalen Thermostats, das bereits mit Komfortfunktionen versehen ist. Das Heizkörperthermostat mit WLAN erlaubt sowohl die Steuerung am Thermostat und Heizkörper selbst, als auch per Fernsteuerung über eine App oder Sprachsteuerung.

Wann ist der Einsatz sinnvoll?

Der Einsatz eines Heizkörperthermostats mit WLAN ist dann sinnvoll, wenn der Nutzer langfristig die smarten Thermostate nutzt. Der Anschaffungspreis für einen vier Personen Haushalt beträgt einen Großteil der jährlichen Heizkosten, weshalb sich diese erst innerhalb mehrerer Jahre amortisieren. Ferner darf im Haushalt noch keine smarte Heizungssteuerung integriert sein, die den Einsatz von Heizkörperthermostaten mit WLAN unsinnig macht.

Ein weiteres Hindernis ist die Verbindung der einzelnen Thermostate untereinander, denn diese kommunizieren via Funk oder WLAN. Beides hat nur eine begrenzte Reichweite, sodass das smarte Thermostat auf dem Dachboden möglicherweise nicht mehr mit der Bridge im Keller kommunizieren kann. Entsprechend sind weitere Investitionen in Repeater oder sonstige Verstärker notwendig, deren Kosten sich ebenfalls amortisieren müssen. Daher ist der Einsatz für Einsteiger mit geringem Budget nur dann sinnvoll, wenn der Haushalt klein ist und wenige Heizkörper installiert sind.

Wie funktioniert ein Heizkörperthermostat mit WLAN?

Ein Heizkörperthermostat mit WLAN sitzt am Heizkörper und agiert statt eines herkömmlichen Thermostats. Letzteres öffnet oder schließt ein Ventil und dementsprechend viel oder wenig Heizwasser fließt in den Heizkörper. Die typischen fünf Stufen eines altertümlichen Thermostats sind jedoch vergleichsweise ungenau, weshalb Wärme verloren geht. Das Heizkörperthermostat mit WLAN hingegen öffnet zwar auch das Heizungsventil und reguliert so die Temperatur, aber gleichzeitig erfasst es die Raumtemperatur mittels eines eingebauten Fühlers. Diese Daten übermittelt das Thermostat via Funk oder WLAN an die Bridge und anschließend die App, sodass der Nutzer die Wunschtemperatur einstellen kann.

In der App sind weitere Einstellungen möglich, mit der der Nutzer das Heizen vollständig abschalten kann oder die Heizung erst zu einer bestimmten Uhrzeit startet. Auch steht die Geo-Fencing-Funktion zur Verfügung, bei der alle Heizkörper auf eine geringere Temperatur eingestellt werden, sobald die letzte Person das Haus verlässt.

Welche Arten von Heizkörperthermostaten mit WLAN gibt es?

Heizkörperthermostate mit WLAN sind ein vergleichsweise neues Produkt, weshalb kaum Kategorien oder Arten von ihnen erhältlich sind. Zwar sind teils große Unterschiede zwischen unterschiedlichen Herstellern in der Steuerung zu erkennen, aber generell handelt es sich immer um ein Heizkörperthermostat mit WLAN. Folgende Arten sind aktuell erhältlich:

Batterie- oder akkubetriebene Heizkörperthermostate mit WLAN

Batterie- oder akkubetriebene Heizkörperthermostate mit WLAN sind die häufigere Variante der Heizkörperthermostate mit WLAN. Durch Drehen oder Schrauben öffnet sich das Innere des Thermostats, worin sich die Batterien oder der Akku befinden. Diese muss der Nutzer circa jedes Jahr tauschen oder die Akkus laden, damit das Thermostat wie gewünscht funktioniert. Dadurch entfallen lästige Kabel oder der Anschluss an die Steckdose, wohingegen der Akku oder die Batterien genau zu dem Zeitpunkt leer sein könnten, wenn der Nutzer im Urlaub ist und die Heizung fernsteuern möchte. Deshalb sind ausschließlich Modelle zu empfehlen, die einen geringen Akku-/Batteriestand anzeigen und daher für keine Überraschungen im Urlaub sorgen.

Kabelgebundene Heizkörperthermostate mit WLAN

Kabelgebundene Heizkörperthermostate mit WLAN sind direkt an das Stromnetz über ein Kabel angeschlossen. Dadurch führt jederzeit ein Kabel von ihnen an die Steckdose, weshalb der Nutzer nie die Befürchtung haben muss, nicht auf das Thermostat zugreifen zu können. Allerdings kann das Kabel störend wirken, denn es führt vom Thermostat weg und benötigt zwingend eine Steckdose in der Nähe. Diese Art von Heizkörperthermostat mit WLAN ist seltener, da die Akkus und Batterien der anderen Art eine hohe Laufzeit versprechen und, je nach Modell, einen niedrigen Ladezustand anzeigen.

Wo liegen die Vor- und Nachteile eines Heizkörperthermostats mit WLAN?

Die Vorteile

Ein Heizkörperthermostat mit WLAN ist so gestaltet, dass es möglichst effizient die Heizkörper an- und abschaltet, damit es dem Nutzer Energiekosten spart. Diese eingesparten Kosten zeigt das Thermostat in der App an, sodass er erfährt, welche Kostenersparnis das Thermostat erreicht.

Hinzu kommt, dass das Thermostat erkennt, ob ein Fenster geöffnet ist. In Toiletten, Abstellkammern oder auch auf dem Dachboden kann es passieren, dass der Nutzer das Fenster öffnet und vergisst, es zu schließen. Das führt dazu, dass ein herkömmliches Thermostat den Temperaturabfall erkennt und den Heizkörper stark aufdreht. Das spart nicht Heizkosten, sondern erhöht sie. Smarte Heizkörperthermostate hingegen erkennen, dass ein Fenster geöffnet ist, schalten den Heizkörper ab oder informieren den Nutzer via Push-Benachrichtigung, dass ein Fenster geöffnet ist. Das verhindert hohe Energiekosten durch unbeaufsichtigte Fenster.

Diese Simplizität und Einfachheit ist auch in der Bedienung und Installation erkennbar, denn der Käufer muss lediglich das alte Thermostat abschrauben, das Heizkörperthermostat mit WLAN aufsetzen und die App öffnen. Nun initialisiert sich das Gerät eigenständig und die App führt den Nutzer durch die notwendigen Schritte.

Letztlich ist die Bedienung nicht nur simpel, sondern auch smart, automatisiert und der Nutzer kann ortsunabhängig auf das Gerät zugreifen. Einmal eine Automatisierung eingestellt, schaltet sich die Heizung zu bestimmten Uhrzeiten an oder ab, geht aus, wenn die letzte Person das Haus verlässt oder erlaubt die Temperaturregelung via Sprachsteuerung. Soll das Haus nach dem Urlaub direkt vorgeheizt sein, besteht die Möglichkeit, kurz vor Abreise die gewünschte Raumtemperatur einzustellen, um die Heizkosten so gering wie möglich zu halten und dennoch ein warmes Zuhause vorzufinden.

Vorteile auf einen Blick:

  • senkt Heizkosten
  • schont die Umwelt
  • erkennt geöffnete Fenster beim Heizen
  • Fernzugriff möglich
  • simple Installation und Bedienung
  • Automatisierungen möglich
Heizkörper WLAN Bild

Ein Heizthermostat mit WLAN kann die Heizkosten im Haus deutlich senken

Die Nachteile

Bei einem Heizkörperthermostat mit WLAN handelt es sich um ein elektronisches Bauteil, das wesentlich anfälliger für Defekte als ein mechanisches Thermostat ist. Demnach kann entweder die Stromversorgung zu einem Ausfall führen oder eine fehlende Verbindung zum HUB, der Bridge oder zum Router. Bei Verbindungsproblemen kann der Nutzer nicht mehr per Fernzugriff auf die Geräte zugreifen, bei einem Stromausfall ist sogar die Steuerung per Hand nicht mehr möglich.

Der größte Nachteil ist allerdings der hohe Anschaffungspreis. Starterkit und eine Vielzahl an Thermostaten setzt die Nebenkostenrechnung im ersten Jahr wesentlich höher als ohne smarte Thermostate. Diese Kosten amortisieren sich erst nach mehreren Jahren, weshalb der Käufer nicht mit einer sofortigen Ersparnis rechnen darf.

Letztlich ist ein Heizkörperthermostat mit WLAN nicht sicher, wenn es direkt mit dem Router kommuniziert. Hacker könnten vor dem Haus lauern und die Verbindung manipulieren, Heizkosten erhöhen oder auf empfindliche Daten zugreifen. Sollte das Heizkörperthermostat mit WLAN nicht über Funk und eine Bridge kommunizieren, ist es unsicher im Gebrauch.

Nachteile auf einen Blick:

  • Ausfälle möglich
  • hoher Anschaffungspreis
  • kein sicherer Gebrauch bei fehlender Bridge

Was sollte ich beim Kauf von einem Heizkörperthermostat mit WLAN beachten?

Damit der Käufer möglichst hohe Einsparungen bei der Nebenkostenabrechnung hat und das Heizkörperthermostat mit WLAN sicher im Gebrauch ist, sollten folgende Punkte vor dem Kauf beachtet werden:

Die Bridge

Die Bridge, auf Deutsch Brücke genannt, oder auch das HUB, ist die Schaltzentrale aller Heizkörperthermostate mit WLAN in einem Haushalt. Sie ist nicht zwingend im Lieferumfang eines Starterkits enthalten, denn die Kommunikation kann auch über den Router des Haushalts erfolgen. Dies bietet den Nachteil, dass weniger Softwarefunktionen zur Verfügung stehen und die Verbindung unsicherer ist, wenn keine ausreichenden Schutzmaßnahmen beim Router vorliegen.

Hinzu kommt, dass die Reichweite des Routers begrenzt ist. Sollte dieser im Keller stehen, kann er möglicherweise auf das Heizkörperthermostat mit WLAN auf dem Dachboden nicht zugreifen und dessen smarte Funktionen sind nicht möglich. Bridges oder HUBs können stattdessen auf mehreren Stockwerken verteilt mit den Thermostaten kommunizieren und die Daten über eine verschlüsselte Verbindung an das Smartphone, Tablet oder den Router senden.

Die maximalen Schaltungen pro Tag

Beim Haus verlassen, zu einer bestimmten Uhrzeit oder ab einer gewissen Außentemperatur – all diese Szenarien stellen Schaltungen dar, zu denen sich die Heizung an- oder ausschalten soll. Je nach Hersteller und smartem Heizkörperthermostat ist die Anzahl der Schaltungen pro Tag limitiert. Verlässt der Käufer häufiger das Haus oder ist auf mehrere Schaltungen pro Tag angewiesen, sollte er ein Modell mit bis zu 13 Schaltungen pro Tag wählen. Modelle mit maximal vier Schaltungen sind für die meisten Nutzer hingegen bereits ausreichend.

Der Fenstersensor

Der entscheidende Kauffaktor bei Heizkörperthermostaten mit WLAN ist ein integrierter Fenstersensor. Dies unterscheidet das smarte Thermostat von einem nicht-smarten Thermostat, denn Letzteres regelt die Temperatur der Heizkörper hoch, wenn ein Fenster geöffnet ist. Das spart nicht Heizkosten, sondern erhöht sie unnötig. Ein Heizkörperthermostat mit WLAN und Fenstersensor erkennt, dass ein Fenster geöffnet ist und schickt eine Push-Benachrichtigung an das Smartphone oder reguliert die Wärmezufuhr. Sobald der Käufer das Fenster schließt, reagiert das Thermostat und erhöht die Wärmezufuhr.

Die Kompatibilität

Da ein Heizkörperthermostat mit WLAN ein smartes Produkt darstellt, sollte es mit möglichst vielen smarten Geräten kommunizieren können. Dazu gehören Amazons Alexa, Apples Siri oder der Google Sprachassistent. Hinzu kommt Apples HomeKit oder andere smarte Geräte im Haushalt. Muss der Käufer mehrere Apps verwenden, fehlt das smarte Nutzererlebnis und statt den Haushalt zu automatisieren, muss der Käufer dauerhaft den Überblick behalten.

Der Boost-Modus

Der Boost-Modus beschreibt das möglichst schnelle Aufheizen des Haushalts mithilfe der smarten Heizthermostate. Diese Funktion ist empfehlenswert für Ferienhäuser oder nach dem Urlaub, wenn der Haushalt möglichst schnell auf eine angenehme Zimmertemperatur aufgeheizt werden soll.

Die Kindersicherung

Die Kindersicherung ist die Abschaltung der Bedienungsmöglichkeiten am Thermostat selbst. Dadurch kann der Käufer nur noch über die App zugreifen und das Thermostat ist gesichert. Dies bietet den Vorteil, dass Kinder oder auch Haustiere nicht für hohe Heizkosten sorgen. Für erwachsene Personen, ohne Kinder oder Haustiere ist dieses Feature hingegen irrelevant.

Wie viel kostet ein Heizkörperthermostat mit WLAN?

Der Preis von Heizkörperthermostaten mit WLAN schwankt von Hersteller zu Hersteller und entspricht in etwa der Funktionsvielfalt der Geräte. Demnach sind einfache Thermostate günstiger als komplexere, deren Funktionsumfang vielfältig ist. Ein einzelnes Modell kostet zwischen 30 und 110 Euro. Ein Set, zur Ausstattung eines mittleren oder größeren Haushalts, kostet bis zu 600 Euro. Starterkits mit circa zwei Heizkörperthermostaten mit WLAN und einer Bridge kosten bis zu 200 Euro.

Welche Heizkörperthermostate mit WLAN Tests von angesehenen Testmagazinen gibt es? Gibt es einen Test von Stiftung Warentest?

Bisher hat kein angesehenes Testmagazin einen Test zu Heizkörperthermostaten mit WLAN veröffentlicht. Die Stiftung Warentest hingegen testete im Jahre 2017 nicht-smarte Thermostate und ermittelte bereits damals, dass diese bis zu acht Prozent Heizersparnis pro Jahr erbringen können. Im Jahre 2019 erfolgte ein weiterer Test zu smarten Heizkörperthermostaten mit WLAN, dieser ermittelte, dass ein typischer Haushalt bis zu 820 Euro investieren muss, um sich vollständig mit smarten Thermostaten auszustatten.

Was sollte ich beim Einsatz von einem Heizkörperthermostat mit WLAN beachten?

Beim Einsatz eines Heizkörperthermostats mit WLAN ist auf folgende Punkte zu achten:
  • nach dem Einlegen der Batterien oder dem Anschluss an das Stromnetz, die dazugehörige App starten
  • das Thermostat zum ,,Home“ hinzufügen
  • die gewünschte Raumtemperatur einstellen
  • Automatisierungen festlegen

Lässt es sich über das Smartphone und mit Alexa steuern?

Heizkörperthermostate mit WLAN sind fast ausschließlich über das Smartphone steuerbar. Wenige Hersteller setzen noch auf eine Verbindung über den Computer, da eine App wesentlich einfacher in der Benutzeroberfläche ist. Das Steuern über Alexa, Siri oder andere Sprachassistenten muss auf der Verpackung angegeben sein, damit die Steuerung überhaupt möglich ist. Sollte dies vorhanden sein, kann der Nutzer festgelegte Shortcuts programmieren, die Programme starten. So kann über ein einfaches ,,Heizung an“ ein Befehl ausgelöst werden, der die Heizkörperthermostate mit WLAN auf Raumtemperatur erhöht.

Kann man ein Heizkörperthermostat mit WLAN nachträglich einbauen?

Der Einbau von Heizkörperthermostaten mit WLAN ist jederzeit nachträglich möglich. Dies ist jedoch nur sinnvoll, wenn der Heizkessel selbst nicht bereits smart ist, wodurch der Einsatz der Thermostate unsinnig wäre.

Wie kann man es wechseln?

Das Wechseln eines altertümlichen Thermostats zu einem Heizkörperthermostat mit WLAN ist ebenso simpel, wie die Bedienung. Hierfür sind folgende Schritte vonnöten:
  1. das alte Thermostat auf die höchste Einstellung drehen
  2. die Mutter zwischen Heizkörper und Thermostat lösen
  3. altes Thermostat abziehen
  4. das neue Thermostat auf höchste Stufe stellen, falls möglich
  5. Batterien oder Akkus einlegen, falls notwendig
  6. das Heizkörperthermostat mit WLAN an den Heizkörper drehen
  7. die WLAN-Verbindung installieren

Welche Alternativen gibt es?

Die Anschaffung eines das Heizkörperthermostat mit WLAN ist kostenintensiv, wobei günstigere Alternativen ebenso Heizkosten senken können. Folgende Alternativen sind erhältlich:

Das analoge Thermostat

Das analoge Thermostat ist die günstigste und zugleich schlechteste Alternative. Die Einstellung dieses Thermostats ist lediglich über ein fünfstufiges Handventil möglich, bei der der Nutzer analog eine etwaige Temperatur einstellen kann. Da die Temperatur nicht konkret einstellbar ist, verschenkt der Nutzer Energie. Hinzu kommt, dass die Temperatur nicht automatisch sinkt, wenn die Person das Haus verlässt, sondern jeder Heizkörper muss dafür manuell eingestellt werden.

Das digitale Thermostat

Ein digitales Thermostat sitzt entweder direkt am Heizkörper auf oder fungiert als zentrale Schaltstation. Es erlaubt die Einstellung einer gewünschten Temperatur, statt relativer Zahlen und schaltet sich zu gewünschten Uhrzeiten ab. Dadurch ist es bereits smarter, aber sobald der Nutzer ein Fenster öffnet, erkennt dies das Thermostat nicht und heizt sich auf. Dadurch kann auch diese Alternative für höhere Energiekosten sorgen.

Das Bluetooth-Thermostat

Das Bluetooth-Thermostat ähnelt den Heizkörperthermostaten mit WLAN stark. Steuerung per App, intelligente Abschaltung und absolute Zahlen. Der einzige Nachteil gegenüber einem Heizkörperthermostat mit WLAN ist, dass der Nutzer es nur direkt im Raum ansteuern kann. Die Reichweite von Bluetooth ist auf circa fünf Meter begrenzt, je nach Wandstärke und Bluetooth-Version.

Heizkörperthermostat mit WLAN Test-Übersicht und Vergleich: Fazit

Heizkörperthermostate mit WLAN sind teuer, smart und sparen Heizkosten. Sobald sich der Anschaffungspreis amortisiert hat, was im Zuge immer höherer Nebenkosten jährlich schneller passieren kann, sind die Geräte kostengünstig im Gebrauch. Einmal pro Jahr die Batterien/Akkus laden/tauschen, per App Automatisierungen einrichten und keine verdeckten Heizkosten bei geöffneten Fenstern. Ein smartes Produkt, das den Alltag des Nutzers erleichtert und Kosten senkt.

 

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